Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt

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Ricarda Huch gilt als Braunschweigs große Stimme, welche humanistische Tradition und Geschichtsschreibung in die literarische Moderne überführte. Gleichzeitig hat sie als Frau im öffentlichen Leben und in der kulturellen Praxis ihrer Zeit weibliche (und männliche) Identitäten in Frage gestellt: Dies war für die Kooperationspartner TU Braunschweig und Stadt Braunschweig Grund genug, 2015 im Namen der berühmtesten Frau der Stadt eine Poetikdozentur für Frauen und Gender ins Leben zu rufen.

Die literarisch-kulturwissenschaftliche Reihe, die sich der Genderthematik in der Gegenwartsliteratur widmet, wurde vom Dezernat für Wissenschaft und Kultur der Stadt Braunschweig in Kooperation mit der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften der Technischen Universität Carolo Wilhelmina, Braunschweig, dem Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) und dem Institut für Regionalgeschichte eingerichtet. Die Namensgeberin Ricarda Huch steht beispielhaft für die einzigartige Verknüpfung von Weiblichkeit, Gender und Literatur.

Den Preis der Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt erhielten bislang:

Kristina Maidt-Zinke (2015)

Annette Pehnt (2016)

Marica Bodrožić (2017)

Uljana Wolf (2018)