Rattenfänger Literaturpreis

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Rattenfänger-Literaturpreis

Informationen

Der Rattenfänger-Literaturpreis ist ein Literaturpreis, der seit 1986 alle zwei Jahre von der Stadt Hameln vergeben wird. Ausgezeichnet werden ein oder zwei Märchen- oder Sagenbücher, phantastische Erzählungen, moderne Kunstmärchen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und kann an Autoren, Bearbeiter, Übersetzer und Illustratoren, gegebenenfalls auch geteilt, vergeben werden.

Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar des Jahres der Vergabe vorliegen, im Frühjahr tagt dann eine fachkundige Jury und im Herbst wird der Preis vergeben. Teilnahmeberechtigt sind Bücher, die in den letzten beiden vorangegangenen Jahren (bis zum 31. Dezember des Vorjahres) veröffentlicht worden sind und in 6 Exemplaren an die Stadt Hameln, Abteilung Kulturverwaltung und -förderung, gesendet werden.

Die Jury besteht seit 2014 aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Christine Lötscher (Literaturwissenschaftlerin, Zürich, Juryvorsitzende), Doris Hedemann (Dipl.-Bibliothekarin, Hameln), Dr. Claudia Maria Pecher (Institut für Jugendbuchforschung, Frankfurt a.M.), Dr. Johannes Rüster (Lehrer und Literaturwissenschaftler, Nürnberg), Bernhard Schmitz (Bilderbuchmuseum, Troisdorf), Doris Schneider (Lehrerin, Hameln), Peter Seiler (Buchhändler, Münster)

Preisträger:

  • 2018 Wieland Freund, Krakonos
  • 2016 Matthias Morgenroth und Regina Kehn, Freunde der Nacht
  • 2014 Jürg Schubiger und Aljoscha Blau, Das Kind im Mond
  • 2012 Nikolaus Heidelbach, Wenn ich groß bin, werde ich Seehund
  • 2010 Felicitas Hoppe, Iwein Löwenritter
  • 2008 Zoran Drvenkar und Martin Baltscheit, Zarah. Du hast doch keine Angst, oder?
  • 2006 Chen Jianghong, Der Tigerprinz
  • 2004 Peter Dickinson, Tanzbär
  • 2002 Chadîdscha Hassan, Najim A. Mustafa, Urs Gösken: Drei Säcke voll Rosinen
  • 2000 Jutta Richter, Der Hund mit dem gelben Herzen oder die Geschichte vom Gegenteil
  • 1998 Roberto Piumini, Motu-Iti, Die Insel der Möwen
  • 1996 François Place, Die letzten Riesen
  • 1994 Lisbeth Zwerger, Wilhelm Hauff, Der Zwerg Nase; Lisbeth Zwerger, Christian Morgenstern: Kindergedichte und Galgenlieder
  • 1992 Alfred von Meysenbug, Däumling; Erwin Moser, Der Rabe Alfons
  • 1990 Rafik Schami, Erzähler der Nacht
  • 1988 Richard Kennedy, Die phantastische Reise von Annis Augen, den Stoffpuppen und dem Kapitän
  • 1986 Lygia Bojunga Nunes, Das Haus der Tante; Gerhard Holtz-Baumert und Klaus Ensikat, Daidalos und Ikaros

Besonderheiten

Der hochangesehene Preis kann an AutorInnen, BearbeiterInnen, ÜbersetzerInnen und IllustratorInnen vergeben werden. Sollte ein Bilderbuch ausgezeichnet werden, wird der Preis je zur Hälfte an Text-AutorIn und IllustratorIn vergeben. Eine Teilung ist auch möglich, wenn die Jury zwei Werke für auszeichnungswürdig erachtet. Weitere Bücher, die von der Jury hervorgehoben, aber nicht mit dem Preis bedacht werden, finden Aufnahme in einer Auswahlliste und werden damit ideell ausgezeichnet.