Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover

Informationen

Der mit 10.000 Euro dotierte "Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover" fördert Autorinnen und Autoren, die noch am Anfang ihres künstlerischen Schaffens stehen und deren eingereichtes Werk möglichst nicht älter als zwei bis vier Jahre ist. Eine Jury entscheidet dabei über die Vergabe des Förderpreises.

Insbesondere Autorinnen und Autoren, die einen besonderem Bezug und Beziehung zur Stadt im Blick haben, werden für diese Auszeichnung nominiert. Die Beziehung zur Landeshauptstadt kann aus der schriftstellerischen beziehungsweise künstlerischen Tätigkeit, dem Wohnsitz, dem Geburtsort oder auch der thematischen Bindung resultieren. Mit dem bundesweit höchstdotierten Hölty-Preis, der deutschsprachige Lyrikerinnen und Lyriker auszeichnet, verfügt die Stadt dann wieder über zwei Literaturpreise.

Der Preis wurde erstmals im Herbst 2017, am 14. Dezember, und anschließend in allen ungeraden Kalenderjahren verliehen – im jährlichen Wechsel mit dem Hölty-Preis. Der Literaturpreis knüpft an die beiden früheren Literaturpreise (Gerrit-Engelke-Preis und Kurt-Morawietz-Preis) an.
 

Preisträger:

  • 2019 Deniz Utlu
  • 2018 Juan S. Guse

     

Besonderheiten

Für die Dauer von vier Jahren, von 2017 bis 2021, soll die Jury aus den folgenden Mitgliedern bestehen:

  • Dr. Florian Kessler, Lektor im Hanser Verlag und Kulturjournalist
  • Prof. Dr. Alexander Košenina, Professor für Deutsche Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts an der Leibniz Universität Hannover
  • Carola Markwa, Geschäftsführerin des Börsenvereins Landesverband Nord e.V. (bis 2020)
  • Charlotte Milsch, Geschäftsführung und Programmleitung des Literarischen Salons der Leibniz Universität (bis 2020)
  • der/die Kulturdezernent*in