Johannes-Saß-Preis

Die Preisverleihung 2010; © Bevensen Tagung e.V.
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Johannes-Saß-Preis

Informationen

Johannes Saß (1889-1971) war ein Sprachwissenschaftler der niederdeutschen Sprache, der 1926 an der Universität Hamburg den Doktortitel erlangte. Obwohl die plattdeutsche Schriftsprache im Gegensatz zur hochdeutschen offiziell nicht normiert ist, ist "Der Sass" für das Niederdeutsche das, was "Der Duden" für das Hochdeutsche ist – ein maßgebendes orthographisches Wörterbuch.

Nach Johannes Saß ist der Johannes-Saß-Preis für wissenschaftliche Arbeiten über die plattdeutsche Sprache benannt. Der Preis wurde ausgeschrieben für Arbeiten, die Erscheinungen des Niederdeutschen thematisieren, wobei sowohl literatur- als auch kulturwissenschaftliche Aspekte im Mittelpunkt stehen sollten. Vorzugsweise wurden Forschungen ausgezeichnet, die sich mit der Zeit von 1880 bis zur Gegenwart befassen. Eingereicht werden konnten größere monographische Darstellungen, Examensarbeiten, Werkausgaben oder auch Aufsatzsammlungen. Die Arbeiten sollten nach 1998 entstanden sein bzw. publiziert sein.

Der Johannes-Saß-Preis, 1986 von der Volksbank Uelzen-Bevensen eingerichtet, ist z.Zt. eingestellt. Leider hat die Volksbank Uelzen-Salzwedel ihre Förderung eingestellt. Ein/e neuer Sponsor/Sponsorin wird derzeit gesucht. Der Preis soll künftig alle 4 Jahre verliehen und während der Bevensen-Tagung (Jahrestagung für Niederdeutsch) in einer Feierstunde überreicht werden.

Preisträger:

  • 2014 Peter Bürger
  • 2010 Prof. Dr. Gertrud Reershemius
  • 2004 Dr. Birgit Keller
  • 2001 Dr. Elisabeth Piirainen
  • 1998 Barbara Scheuermann
  • 1995 Martin Schröder
  • 1992 Wolfgang Steusloff
  • 1989 Prof. Dr. Ludo Simons

Besonderheiten

Es wurden sowohl Vorschläge als auch Eigenbewerbungen berücksichtigt.